Selbstverliebt?

Ab wann gilt man eigentlich als selbstverliebt? Und ist es verwerflich, sich selbst zu mögen?

Fangen wir mal so an:
Wenn ich mit jemandem mein Leben teilen will – „bis das der Tod uns scheidet“ – habe ich schon den Anspruch diesen zu lieben. Jetzt bin ich ja aber von Geburt an genötigt, es mit mir selbst auszuhalten und das unvermeidlich bis zu meinem Tode. Insofern ist es ja nur konsequent, sich selbst zu lieben. Und erfahrungsgemäß heißt das glücklicherweise nicht, dass man nicht auch noch ein Bisschen Liebe für andere wichtige Menschen übrig hat. (Man klingt das pathetisch – aber irgendwie stimmt’s ja.)

Wie komme ich da jetzt drauf? Ich habe in meinem noch recht jungfräulichen Facebook-Profil rumgespielt. Mit dem Ergebnis, dass man mein Gesicht recht groß über die Seite verteilt sieht. Und da drängt sich sicherlich jedem Betrachter das Gefühl auf, ich wäre davon überzeugt, dass dies für eben diesen ein angenehmer Anblick wäre.

Egal. Sieht gut aus. Alles Handarbeit. Steht Dewugwur drauf. Und ist in jedem Fall besser als manche Profilfotos von nackigen Muskelmännern oder betrunkenen Teenies. So.

 

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